26.07 - 31.07.2016

Das Jugendfestival außerhalb von Krakau


Das ganze Veranstaltungsprogramm des Jugendfestivals außerhalb von Krakau ist jetzt als PDF-Datei (auf englisch) unten auf der Seite zum Download bereit

Bochnia














Bochnia ist die älteste Stadt in Kleinpolen und hat 4 Jahre früher als Krakau das Stadtrecht erhalten. Es geschah damals durch die Entdeckung der Lagerstätten von Salzsteinen im Jahre 1248. Das Salzbergwerk Bochnia ist das am längsten aktive und dauernde Unternehmen in Europa. Darüber, welche große Rolle das Salzbergwerk von Bochnia damals inne hatte, zeugt die Tatsache, dass die Krakauer Salinen, zu denen auch das jüngere Salzbergwerk im benachbartem Wieliczka gehörte, unter der Herrschaft von König Kazimierz dem Großen 1/3 der königlichen Schatzeinahmen ausmachten. Heute bietet das Salzbergwerk von Bochnia den Touristen viele Attraktionen: einen multimedialen Weg, eine Fahrt mit der unterirdischen Grubenbahn, eine Bootsüberquerung, Lehrveranstaltungen, Integrationsspiele, eine 142m lange Rutsche und andere. Das moderne Bochnia ist nicht nur die lebendige Geschichte, die auf dem Salz erbaut wurde. Es gibt dort auch das Schmetterlingsmuseum „Arthropoda“, welches die größte Dauerausstellung mit mehr als 5 Tausend Exemplaren aus der ganzen Welt in Polen darstellt und die polnische Malgalerie im Museum nach Stanisław Fischer. Unter den 19 Tausend Exponaten befinden sich auch zahlreiche Erinnerungen, die mit der Person des hl. Johannes Paul II. verbunden sind. In der Nachbarschaft des mittelalterlichen Marktplatzes steht die majestätische Basilika des hl. Nikolaus mit dem Gnadenbild der Gottesmutter des Rosenkranzes und die Kapelle der hl. Kinga, der Patronin der Salzbergarbeiter. Das auf sieben Hügeln (ähnlich wie Rom) gelegene Bochnia verzaubert mit einer großen Menge von Grünflächen. Die Besucher dieser Bergstadt haben viele Möglichkeiten der aktiven Erholung. Darunter lohnt es sich die historischen Grünanlagen der Salinen oder den Familienpark Uzbornia zu nennen.



Brzesko














Brzesko ist eine Gemeinde der Woiwodschaft Kleinpolen, die mehr als 36 Tausend Einwohner zählt. Die ältesten Menschenspuren auf diesem Terrain sind älter als 3500 Jahre. Brzesko wurde zwischen 1344 und 1352 von dem kaiserlichen Finanzbeamten Spycimir, dem Krakauer Kastellan gegründet. Die Stadt ist seit dem Jahre 1998 erneut die Kreishauptstadt und ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum in der Region. Die Erde von Brzesko hatte die Ehre wichtige Persönlichkeiten zu beheimaten: hier wurde der hl. Bischof und Märtyrer Stanisław geboren, dessen Gebeine in der Krakauer Kirche auf dem Felsen ruhen. Im Jahre 1845 kam Johann Evangelist Goetz, der Gründer der Brauerei in Okocim, hierher. In Brzesko wohnten auch Ludwik Solski – der größte polnische Autor, Kazimierz Missona – Dramaturg und Poet, häufiger Gast war auch Andrzej Munk – ein bekannter Filmregisseur.



Chełmek














Die Gemeinde Chełmek wurde in dem westlichen Teil der Woiwodschaft  Kleinpolen lokalisiert. Chełmek ist durch seine Schuhe bekannt. Die von Thomas Bata gegründete Schuhfabrik war zu seiner Zeit eine der größten in Polen und viele Jahre in der Stadt aktiv. Einer der interessantesten Orte in der Gemeinde von Chełmek ist u.a. der aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss- und Park Komplex in Bobrek oder der historische Holzspeicher aus dem 17. Jahrhundert. Während der Besichtigung von Chełmek lohnt es sich auch die Kirche der Allerheiligsten Gottesmutter der Königin von Polen und die Mühlensteine aus der Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts – Relikte der Industrietradition von Chełmek, die zum Aufbrechen von Kalziumkarbonat in dem Gipsbergwerk dienten – zu sehen. In dem Stadtteil Paprotnik befindet sich ein Denkmal, das an die Opfer des 2. Weltkrieges erinnert und in der Filiale des Konzentrationslagers von Auschwitz aufbewahrt wird.
In Chełmek stehen um die 150 Objekte unter Denkmalschutz, z.B. die genannten Kirchen, Figuren, Kapellen und Holzbauten. Chełmek gibt bemüht sich viel um die Weiterentwicklung der Leidenschaften und Interessen der Einwohner: das Lesen, zeichnerische, künstlerische und sportliche Begabungen der Einwohner werden ausgebaut.



Chrzanów














Chrzanów ist eine aus dem Mittelalter stammende und im südlichen Teil von Polen gelegene Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen und befindet sich an dem Grenzgebiet des Hochlandes von Schlesien und des Hochlandes von Krakau-Tschenstochau. Chrzanów hat die  mittelalterliche schachbrettartige Konstellation des Marktplatzes mit den auslaufenden Straßen beibehalten. Das Gebiet war viele Jahre lang eine typische Kaufmannstadt und blieb im Besitz privater Hände. Seit dem 19. Jahrhundert hat die Stadt angefangen einen Industriecharakter aufgrund Inbetriebnahme des Bergwerks „Matylda“, der Entstehung der ersten polnischen Lokomotivfabrik „Fablok“ oder der Zeramikbetriebe anzunehmen. Vor dem 2. Weltkrieg waren 50 % der Einwohner Juden. Die heutige Stadt zählt nicht ganze 40 Tausend Einwohner.
Der hl. Bischof Nikolaus ist der Patron von Chrzanów. Die Stadt besitzt ein Wappen, eine Flagge und auch ein Turmlied, das jeden Tag von dem Dach des Magistrats von Chrzanów gespielt wird. Innerhalb der Stadt befinden sich drei direkte Autobahnauffahrten A4 (E40), dank derer die Stadt schnelle Wegverbindungen nach Krakau (40 km) und Katowice (30 km) besitzt.



Dobczyce













Das 30 km von Krakau entfernte Dobczyce ist ein Ort, an dem die Geschichte, Kultur und Erholung aufeinander treffen. Die Hauptattraktion der Stadt ist der Schlosshügel mit den Schlossruinen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, dem Freilichtmuseum und der historischen Kirche, die von restaurierten Mauern umgeben sind. Die reiche Geschichte führt dazu, dass hier ein fantastisches Klima durch die Aussicht auf den ganzen See von Dobczyce herrscht. Am Fuße des Hügels befindet sich das Stadtzentrum, wobei man auf die Gemeindekirche ein spezielles Augenmerk richten sollte, in dem das wichtigste Denkmal das aus dem 15. Jahrhundert stammende Bild der Gottesmutter mit dem leblosen Leib Jesu ist.
Im Zentrum steht die für Dobczyce charakteristische Ziegenfigur, die an die Geschichte der Stadt erinnert, die mit dem Weiden von Ziegen verbunden ist. Heute ist Dobczyce durch seine Eisläden und durch die Spaziergänge durch die Staudammkronen bekannt! Interessante Sehenswürdigkeiten, attraktive Touristenwege, eindrucksvolle Landschaften und die Ruhe und Harmonie, die hier weilt, sind eine einmalige Chance für die aktive Erholung in dem malerischen Tal des Flusses Raba.



Gdów














Die Abstammung von Gdów führt bis in die Urgeschichte zurück, wovon die archäologischen Sehenswürdigkeiten aus der Altsteinzeit, des Mesozokims und der Bronzezeit zeugen. Wenn man in Gdów ist, lohnt es sich das Dorf Hucisko zu besuchen, das durch das Haus von Tadeus Kantor berühmt ist – dem Gründer des polnischen Avantgarde Theaters CRICOT 2. Dort befindet sich auch die 14 Meter hohe Betonskulptur, auch Stuhl des Kantors genannt, die Gemeindekirche des Sanktuariums der Gottesmutter von Gdów (der Legende nach wurde die Kirche durch König Władysław Warneńczyk als Dank für seine Lebensrettung gestiftet), dessen Inneres im Stil des Barocks und Rokokos erhalten ist.
In Niegowice – einer der ältesten Gemeinden in Kleinpolen – ist die Kirche der Maria Himmelfahrt berühmt, die aus der Initiative des Priesters Karol Wojtyła (hl. Johannes Paul II.) gebaut wurde. Man kann dort den Beichtstuhl sehen, in dem der spätere Papst die Beichte gehört hat und das Replikat seines Grabes im Vatikan. Vor der Kirche befindet sich das einzige Denkmal des Kaplans Karol Wojtyła auf der Welt.
In Pierzchowo ist die größte Attraktion die 7 Meter hohe Aufschüttung. Das Terrain der Gemeinde von Gdów ist ebenfalls ein sehr attraktiver Ort für Touristen, die aktive Betätigung präferieren. Der Fluss Raba ist ein malerischer Ort und ideal für die Erholung im Sommer. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Spazierwege und Fahrradwege.

Mehr Informationen sind auf folgenden Seiten zu finden: www.gdow.pl /www.ckgdow.pl 



Kalwaria Zebrzydowska














Kalwaria Zebrzydowska ist eine kleine Stadt mit schöner, bergiger Umgebung und ist 10 km von Wadowice entfernt. Sie ist durch das gut entwickelte Gewerbe bekannt – die Schreiner von Kalwaria sind in ganz Polen und sogar in Europa bekannt und werden geschätzt. Kalwaria ist schon seit dem 17. Jahrhundert ein sehr wichtiger Kultort, zu dem Pilger aus der ganzen Welt kommen und ihre Anzahl heute bis zu 2 Millionen jährlich reicht. Die Pilger besuchen vor allem die Wege von Jesus und von Maria – die auch das polnische Jerusalem genannt werden. Das ist ein Komplex von mehr als 40 Sakralbauten, die sich in den Wäldern der Beskiden befinden und mit dem Leben und dem Leiden von Christus uns Seiner Mutter verbunden sind. Die Wege sind zusammen mit dem Sanktuarium der Muttergottes von Engeln seit 1999 auf der Liste der Weltkulturerben des UNESCO.
Die Pilger beten auch vor dem Gnadenbild der Gottesmutter von Kalwaria, das seit hunderten von Jahren Gnaden bringt. Vor diesem Bild hat auch Papst Johannes Paul II. von seiner Kindheit auf sein Herz an Maria gegeben. Er erinnerte sich oft daran als er in Kalwaria war, dass er hier seine Berufung zum Priester entwickelte. Als Heiliger Vater besuchte er das Sanktuarium zweimal. Dieser malerische Ort hat neben seinen großen Touristenattraktionen auch ein tiefes geistliches Geheimnis inne, das jeder entdeckt, der zu einem Pilger von Kalwaria wird.

Kazimierza Wielka














Kazimierza Wielka liegt im süd-östlichen Teil von Niecka Nidziańska in der Woiwodschaft Świętokrzyskie. Das ist ein vielseitiger Stadtraum in Form eines Beckens, zu dem mehrere Teiche gehören. Während des II. Weltkrieges war Kazimierza Wielka der Sitz der Kazimiersko-Proszowickiej Republik der Freischaren. Auf dem Stadtgebiet befinden sich Sehenswürdigkeiten, wie: die Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem Jahre 1633, die Bastei aus dem Jahre 1888, in der sich heute das Erdmuseum von Kazimierza befindet, das Schloss Lacon aus der Neorenessaince aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und das Gebäude des Vorstands der Zuckerfabrik – auch aus dem 19. Jahrhundert, die Kellerräume des Herrenhofes aus dem 17. Jahrhundert und der Park Dworski aus dem 18. Jahrhundert, der in den Stadtpark umgewandelt wurde. Lange Jahre lang hatte die Gemeinde einen landwirtschaftlichen Charakter. Das war mit der landwirtschaftlichen Produktverarbeitung und der Tätigkeit der Zuckerfabrik Łubna verbunden. Die heutigen neuen Entwicklungsrichtungen lassen Thermalquellen entstehen, die in Cudzynowice gefunden wurden. Aus der Landwirtschaftsgemeinde können wir zu einem Rekreations- und Kurort werden. Ein zusätzliches Element von Kazimierza sind Sportobjekte, die sich auf dem Bereich der Stadt befinden, z. B. Vollzeit-Sporthallen, ein bedecktes Schwimmbad, 2 Sportplätze „Orlik“, ein Stadion, Tennishallen und ein während der Ferien bewachter Badeort. Kazimierza Wielka ist eine für die Menschen und für neue Investitionen offene Gemeinde und das Erschaffen einer Kur-Gemeinde ist gerade unsere größte Herausforderung.

Krzeszowice














Die Gemeinde Krzeszowice ist die größte im Kreise Krakaus. Der bedeutende Teil der Gemeinde liegt auf dem Gebiet des Landschaftsparks von Jurajski – hier befinden sich drei Landschaftsparke und drei Naturreservate. Die Erde von Krzeszowice ist durch viele Touristenattraktionen in dem Gebiet bekannt und stellt ein festes Netz von Touristenwegen – zu Fuß, auf dem Fahrrad, didaktische und Nordic Walking Wege – dar.
Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich mehrere historische Sehenswürdigkeiten, unter denen folgende am meisten besucht werden: die Schlossruinen von Tenczyn in Rudnik, das Kloster der barfüßigen Karmeliter in Czernia, die hölzerne Kirche in Paczółtowice, das Schloss der Potocken in Krzeszowice. Das Zentrum der Gemeinde – die Stadt Krzeszowice – ist durch das heilende Mineralienwasser, das Sulfate, Kalk, Magnesium und Schwefel beinhaltet und seit dem 17. Jahrhundert als Heilmittel verschiedener Erkrankungen genutzt wird, bekannt. In der Gemeinde befindet sich der größte Golfplatz im Süden von Polen in Paczółtowice. Man kann hier auch die Sportschießplätze und Pferdezuchtplätze nutzen. Wenn man die Touristenwege entlang geht, kann man die interessanten Naturkundeplätze bewundern, etwas polnische Geschichte des Kohlenstoffbergbaus lernen und die in Stein gedrückten und von Amateuren gefundenen Mineralien und Mineralogie entdecken.

Mehr Informationen auf www.krzeszowice.pl




Libiąż














Die Gemeinde von Libiąż liegt im westlichen Teil von Kleinpolen und im Süden von Polen zwischen zwei großen Agglomerationen: Krakau und Katowice, nicht weit von Auschwitz. Libiąż ist nicht nur durch seinen traditionellen Bergbau, aber auch durch die Grünflächen, attraktive Erholungsgebiete und überregionale Sportereignisse berühmt. Wenn man in Libiąż ist, lohnt es sich die neugotische Kirche der Verklärung des Herrn zu besichtigen (aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts). Für diejenigen, die Ruhe und Natur schätzen, bietet Libiąż ein Reichtum an örtlichen grünen Parkgebieten. Es lohnt sich auch u.a. den Park Młodości (der Jugend) zu besuchen, in dem sich das Denkmal des hl. Johannes Paul II. befindet und die besondere Lichtkonstellation nachts eine außergewöhnliche Stimmung verbreitet. Ebenso prächtig präsentiert sich die Grünanlage von Skarbnik, mit dem Namen des legendären unterirdischen Geistes und Betreuer der Bergarbeiter. Sein besonderes Erscheinen verdankt Libiąż den Hügeln, von denen sich ein interessantes Panorama in den südlichen Teil Polens zieht und die lokalen Teiche in Szyjki und Ziajki eine große Attraktion für viele Fischer und Touristen bilden.

Internetseite: www.libiaz.pl



Mszana Dolna














Die Stadt Mszana Dolna liegt 60 km südlich von Krakau zwischen malerischen Anhöhen. Die Hauptstadt der Zagórzanen wird von den Gipfeln der Beskiden umgeben. Die Zagórzanen sind eine ethischen Gruppe von Bergleuten, die ihren eigenen unverwechselbaren Folklore geschaffen haben. Die Umgebung von Mszana Dolna ist der Ort zahlreicher Gipfelunfälle in den Beskiden und reich an Gipfeln mit steilen Berghängen und Verflachungen, die durch Flüsse, Täler und Gebirgspässe voneinander getrennt werden. Südlich von Mszana Dolna erstreckt sich der Bergstreifen von Górców. Ein großes Naturreichtum dieser Gebiete sind die Wälder und der Rest der Urwälder der Karpaten, die durch den Nationalpark Gorzanów geschützt werden. In Gorców und in den Inselbeskiden wurden „Papstwege“ festgelegt. Die mit Schildern gekennzeichneten Bergwege verlaufen längs der traditionellen Touristenwege, die Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II., in Vergangenheit gegangen ist.
Im 19. Jahrhundert erbaute Schienen verlaufen durch die Umgebung von der am höchsten in Polen gelegenen Station in Kasina Wielka. Diese Station diente als Ort vieler Filmfotos, u.a. für „Schindlers Liste“. Im Zeitraum des Sommers kursieren allgemeinverfügbare Retrobahnen mit Dampflokomotiven und historischen Wagen von Chabówka nach Kasina Wielka.

Mysłowice














Mysłowice ist eine Stadt im Zentrum des bergischen Schlesiens im südlichen Teil von Polen, die eine reiche Geschichte besitzt, die bis ins 14. Jahrhundert greift. Wenn man die reizenden Gassen der Stadt entlangspaziert, kann man auf die zahlreichen Geschichtsspuren, wie: die berühmten Sakralbauten, das Drei-Kaisers-Dreieck, das zentrale Feuerwehrmuseum, welches eine Sensation in diesem Land ist, treffen. Das moderne Mysłowice unterliegt großen Wandeln. Die nachindustriellen Gebiete wurden revitalisiert und bilden einen Ort der Dienstentwicklung. Die einstige Industriestadt, die nur auf der Bergindustrie gestützt war, verwandelt sich in eine für die Einwohner attraktive Dienststadt. Die durch ihr gut klingendes Motto bekannte Stadt Mysłowice unterstützt einheimische Artisten und propagiert die Kulturentwicklung. Es finden hier zahlreiche Konzerte und Auftritte von regionalbekannten Artisten statt, aber auch aus der ganzen Welt, ebenso wie das ökumenische Festival „Bądź jak Jezus!” (Sei wie Jesus), wo Stars aus der ganzen Welt auftreten. Die Einwohner ruhen sich gerne aus und nutzen den Erholungs- und Sport Komplex des Parks Słupna aus.

Internetseite: www.myslowice2016.pl

Myślenice














Myślenice ist ein 30 km südlich von Krakau gelegener Ort, der sich in dem Tal des Flusses Raba befindet. Die Stadt lädt ebenso Liebhaber von Sehenswürdigkeiten, Wanderer und Amateuren der aktiven Betätigung ein. Das Herz von Myślenice ist der Marktplatz, welcher von Miethäusern der Bewohner umkreist ist. (u.a. das Mietshaus der Oboński mit dem Gnadenbild der Gottesmutter von Myślenice auf der Fasade). Neben dem Marktplatz befindet sich die Gemeindekirche der Geburt der Allerheiligsten Gottesmutter und in ihr der Schatz der Stadt – das Gnadenbild der Gottesmutter von Myślenice, ein Werk, welches anfangs Papst Sixtus V. gehörte. Unweit des Marktplatzes befindet sich das Museum „Dom Grecki“ (griechisches Haus). Eine weitere Sehenswürdigkeit ist ebenso die Kirche des hl. Jakubs, die von Friedhofsmauern aus dem 19. Jahrhundert ummauert wird. In der Nähe des Gotteshauses, steht die Kapelle der Gottesmutter des Schnees. Das Wasser der Quelle neben der Kapelle wurde über viele Jahre hinweg als heilend anerkannt. In Zarabie  befindet sich der Erholungsbereich von Myślenice mit einer Aussicht-Sporthalle, einem Lauf- und Radweg entlang des Flusses Raba und dem Park. Die höchste Anhöhe ist der Berg Chełm, auf den man ebenso mit der längsten Seilbahn Polens gelangt und Uklejna. In diesem Bereich verflechten sich Geschichte und Legende. Im Mittelalter wurde hier eine Bastei erhoben, die den Königsweg beschützen sollte, der von Krakau aus verlief. Neben dem Wachtturm fanden in der Festung auch Räuber unter der Führung der Räuberin Katarzyna Schutz. Heute wird dieser Erholungsbereich „Zamczyskiem nad Rabą“ genannt (kleines Schloss neben Raba).

Więcej info: www.myslenice.pl






Pałecznica














Die Gemeinde Pałecznica liegt in dem nord-östlichen Teil der Woiwodschaft Kleinpolen mit einer Entfernung von 43 km nördlich von Krakau. Sie ist Teil der Großregion Wyżyna Miechowska und der Großregion Płaskowyż Proszowicki. Das ist eine typisch agrarische Gemeinde, mit einem großen Potential der Tourismusentwicklung. Die unweite Entfernung, die die Gemeinde von Krakau trennt, erlaubt eine angenehme Zeit im Schoße der Natur in der malerischen Umgebung und den zahlreichen Schluchten und Abwässern. Es lohnt sich auch an die attraktiven Sehenswürdigkeiten zu erinnern, die sich auf diesem Terrain befinden, u.a. die Kirche des hl. Jakub Apostel, die ein Beispiel der mittelalterlichen Architektur mit Elementen des neugotischen und barocken Innenraums ist. Dort befinden sich auch Adelshöfe aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Durch die Gemeinde verläuft auch der Jakobsweg von Kleinpolen, der an die mittelalterliche Handelsstrecke erinnert und von Sandomierz nach Krakau – dem Land der Weichsel – führt und 206 km lang ist. Das ist einer der wichtigsten Pilgerwege für Christen.



Proszowice














Proszowice ist eine Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen und liegt ca. 30 km nord-westlich von Krakau. Die Stadt hat im Jahre 1358 von König Kazimierz dem Großen die Stadtrechte erhalten. Proszowice war die Stadt der Königskrone von Polen. Durch die Jahrhunderte hinweg war Proszowice der lokale Bereich des Handels und des Handwerks. Hier waren die König von Polen, u.a. Władysław Jagiełło, zu Gast. In Proszowice befindet sich die Gemeinde und die Kirche der Allerheiligsten Gottesmutter. Das Gotteshaus ist im 13. Jahrhundert entstanden. Am Anfang 14. Jahrhunderts wurde es durch Kämpfe zerstört. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil wieder aufgebaut. Direkt nach dem 2. Weltkrieg wurde in der Nachbarschaft der Kirche ein eingemauerter Glockenturm erbaut. Zu der Zusammensetzung der Kirche gehört auch das Haus der Ordensschwestern. Darüber hinaus befinden sich im Bereich der Stadt auch einige Kapellen, Figuren und Kreuze, aber auch ein alter jüdischer Friedhof.

Internetseite: www.proszowice.pl



Rabka
























Die Geschichte von Rabka ist seit dem 13. Jahrhundert bekannt und mit den Salzquellen verbunden, als das Kloster der Zisterzienser mit der Besiedelung begann. Den Namen „Rabka“ hat Jan Długosz zum ersten Mal benutzt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts freuten sich die Salzlaken von Rabka schon über den Ruf, dass sie die Krankheiten von Menschen und Tieren heilen. Im 19. Jahrhundert entstand hier ein Kurort, der sich später auf Kinder spezialisierte und sich dank der Bahnverbindung Chabówka-Kraków entwickelt. Rabka besitzt den durch den Ehrenausschuss des Ordens des Lächelns, UNESCO und der Woiwodschaft Nowosądecka verliehenen Titel „Stadt der Weltkinder“. Das Fehlen von übermäßigen Hitzen und scharfem Frost begünstigt das Heilungsklima. Die Mineralienwasser von Rabka-Zdrój gehören auch zu den Naturreichtümern. Es gibt hier eine der stärksten Salzlaken mit Chlor, Soda und Jod in Europa, die bei der Badtherapie, Trinktherapie und Inhalationstherapie, Heiltherapie, u.a. bei Krankheiten der Atemwege, des Kreislaufs, der Nieren und viele andere.  In Rabka lohnt es sich folgendes zu sehen: die Holzkirche von Maria Magdalena – das regionale Museum Władysław Orkan, der Bahnhof, das Heilungsgebäude, die Holzkirche auf dem Piątkowy Berg des Heiligen Kreuzes, die Gemeindekirche der hl. Maria Magdalena und das Freilichtmuseum des Bestandes der Schienenfahrzeuge in Chabów.





Siepraw














Der Bereich der Gemeinde zieht sich von dem Vorland von Wieliczka und ist teils auf dem Stausee von Dobczyce gelegen. Die Entfernung von Krakau beträgt 81 km. Die malerische Umgebung der Gemeinde Siepraw bezaubert und zieht seit Jahren Touristen und Menschen an, die die Ruhe, Natur und den Sport schätzen. Auf dem Gebiet von Sieprawa befinden sich Objekte und Attraktionen, die das ganze Jahr über den Touristen und Einwohnern das Nutzen der eigenen Zeit ermöglichen (allgemeinverfügbarer Komplex des Sonnenparks – ein Sportplatz für Fußball, Volleyball, Basketball, Wasserball, Tennis und ein Spazierweg). Es entwickelt sich hier auch ein Touristen- und Pilgerweg, der mit dem Kult der seligen Aniela Salawa verbunden ist, die in 1881 in Siepraw geboren wurde und von dem Heiligen Vater dem hl. Johannes Paul II. seliggesprochen wurde. In Siepraw befindet sich auch die Quelle der seligen Aniela Salawa, wo die gläubigen Pilger hinpilgern. Das ist ein Ort der Nachdenklichkeit und der Erholung. Zu den wichtigsten jährlichen Kulturereignisse gehören: die allgemeinpolnischen Gospelworkshops, das Gemeindepicknick (mit den Elementen des Folklore, Freilichtkonzerte), dem Lauf von Sieprawska Piątka.



Skalbmierz














Skalbmierz liegt im Hochland von Kielce und Sandomierz. Es wurde im Jahre 1217 benannt. Die Stadt und die Gemeinde von Skalbmierz haben eine reiche Geschichte und schöne Sehenswürdigkeiten. Die bestehende Infrastruktur gibt die Möglichkeit zur Erholung. Eine wahrhafte Perle der gotischen Architektur ist die im 15. Jahrhundert erbaute Stiftskirche des hl. Johannes des Täufers mit Elementen von Werksteinen aus dem 12. Jahrhundert. Die restaurierten Chorstühle gehören zu den schönsten in Polen. Es lohnt sich auch die Kirchen in Małoszów und Topoli zu besuchen. Für diejenigen, die Ruhe und Konzentration suchen, empfehlen wir den Jakobsweg von Kleinpolen, der von Czarnocin in Richtung Palecznica durch die Gemeinde verläuft. Auf dem Weg können wir urhistorische Hügelgräber in Kobylniku und Rosiejowo bewundern.

Nach der Besichtigung kann man sich am Wasser ausruhen, den Strand nutzen, Wassersport betreiben, fischen oder spazieren (zwischen den Becken befinden sich Spazierwege mit ca. 1 km Länge). Direkt daneben befinden sich ein Radweg, ein Tennisplatz, ein Spielplatz und ein Sportplatz.



Sucha Beskidzka













Der Landkreis, auch Podbabiogórze genannt, liegt an der nord-südlichen Grenze der Woiwodschaft Kleinpolens. Es gibt dort weite Bergbereiche von Beskid Żywiecki, Beskid Makowski und Beskid Mały. Das Naturreichtum der Region sind Wälder, die fast 50 % der Landesfläche bilden. Die Schmuckstücke des Gebietes –  die Landschaften und kulturellen Podbabiogórze – führen dazu, dass das ein attraktives Erholungsgebiet für Touristen ist. Dem dienen u.a.: die sehr gut entwickelten Touristenwege – zu Fuß, Ski, Fahrrad, mit dem Pferd und die auf die Gäste wartenden Schlafstätten und Kneipen. Die Hauptattraktion für Touristen ist Babia Góra (1725 ü.d.M.), der höchste Gipfel von Beskid Zachodni befindet sich auf dem Terrain des Nationalparks von Babia Góra. An den Grenzen des Landkreises kann man auch den nord-östlichen Teil des Landschaftsparks von Beskid Mały und zwei Naturreservate, die durch den Palic Gürtel getrennt werden, bewundern. Es lohnt sich auch das Renaissanceschloss in Sucha Beskida, auch „Kleiner Wawel“ genannt, zu besuchen. Außerdem gibt es auch sehenswürdige Architekturobjekte aus Holz, hölzerne Kirchen in Lachowice, Łętowni und Zawoja, das seit Jahren bekannte Restaurant „Rzym“ in Sucha Beskida und zwei regionale Freilichtbauten in Zawoja Markowa-Rówienka und in Sidzinie. Die reichen Folkloretraditionen dieser Erde werden durch die regionalen Vereine und Gruppen, dessen Auftritte man auf zahlreichen im Jahr organisierten Folklorefeiern sehen kann, gepflegt.
In Sucha Beskidzka wurde Billy Wilder geboren, Schriftsteller und Regisseur, Macher des bekannten Filmes „Manche mögen‘s heiß“ und vieler anderer.



Trzebinia

















Die Gemeinde Trzebinia liegt im südlichen Teil von Kleinpolen, auf der Hälfte des Weges zwischen Krakau und Katowice. Eine gute Infrastruktur sichert ein gut ausgebautes Straßennetz, darunter die Autobahn A4 und gute Bahnverbindungen. Ein Besuch im Zentrum von Trzebinia ist eine gute Möglichkeit für eine Rast während der Fahrradtour mit der Familie.  Im Zentrum kann man bequem zu dem 800 m entferntem nördlichen, von einem Park umgebenen, historischen Hof der Zieleniewski gehen. Das Kulturzentrum von Trzebinia organisiert hier das ganze Jahr über zahlreiche Kulturfeiern. In der Sommersaison ziehen die im Grünen rausgestellten Tische der Cafés die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Mit der Entfernung von 1 km vom Marktplatz befinden sich auch einige interessante Orte: die Stadtbibliothek, die einen freien Zugang zum Internet anbietet, ein 3D Kino neben dem Kulturhaus und der Bereich „Balaton“ – ein außergewöhnlich populärer Badeort in einem Steinbruch. In der Umgebung befinden sich außerdem: das Mariensanktuarium in Płock, eine Basilika – das Sanktuarium von Fatima in Trzebinia–, Ein Schloss- und Parkkomplex in Młoszowa und ein bedecktes Schwimmbad.

Mehr Informationen auf der Seite www.trzebinia.pl



Wadowice














Wadowice ist eine Stadt mit jahrhundertelanger Geschichte und liegt etwa 50 km von Krakau entfernt, am Fuße von Beskid Mały an dem schönen Fluss Skawa. Es ist der Geburtsort des hervorragenden Sohnes der polnischen Erde – der hl. Johannes Paul II. Während seines letzten Besuchs in seiner Familienstadt sagte er: „….hier in dieser Stadt Wadowice hat alles begonnen. Das Leben hat begonnen, die Schule hat begonnen, das Studium hat begonnen, das Theater hat begonnen und das Priestertum hat begonnen…“. Man kann hier das Familienmuseum von Johannes Paul II. besuchen und die Geschichte seines Lebens kennenlernen.
In dem Stadtmuseum kann man die Geschichte der Stadt und vor allem die Vergangenheit der Zeit kennenlernen, in der der junge Lolek (Karol) gelebt hat. Außerdem kann man die Basilika mit dem Taufbecken, an dem Karol getauft wurde, die Kapelle mit dem Gnadenbild der Gottesmutter der immerwährenden Hilfe, in der er als Kind und Jugendlicher gebetet hat, besuchen. In dieser Kirche diente er zur hl. Messe als Messdiener und in an diesem Ort empfing er die erste Kommunion und die Firmung. Wenn man die Stadt des Heiligen besucht, kann man ebenso die Wanderwege benutzen, die zum Gipfel von Beskid Mały führen und die auch Johannes Paul II. gegangen ist. Man kann mit ihnen auch u.a. zum Ufer von Johannes Paul II. gelangen, wo die Kapelle der Gottesmutter der Berge steht, die die Touristenpilger für ihn gestiftet haben. Von dort kann man auch den „Papstweg“ zum nahegelegenen Kalwaria Zebrzydowska wandern, wo sich das Mariensanktuarium mit dem Gnadenbild der Gottesmutter von Kalwaria befindet.



Wieliczka














Wieliczka ist eine Stadt, die durch das außergewöhnliche Salzbergwerk mit unterirdischen Korridoren bekannt ist, das Touristen aus der ganzen Welt staunen lässt. Das älteste Salzbergwerk ist ein Denkmal der UNESCO Klasse. Das Salzbergwerk Wieliczka ist der einzige Bergpunkt auf der Welt, der immerwährend seit dem Mittelalter dauert. Nach dem Spaziergang in den unterirdischen Korridoren lohnt es sich die Stadt – die zweite Welt – zu besuchen, dieser Außenbereich zieht ebenso mit seiner Schönheit an. Das Schloss Żupny und die Gemeindekirche des hl. Klemens mit der barocken Kapelle ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. In das architektonische Panorama der Stadt passen u.a. die Lärchenholzkirche des hl. Sebastians und der würdevolle Schattenriss des Franziskanerklosters mit der Kirche. Im Stadtzentrum lohnt es sich den restaurierten Markplatz mit dem dreieckigen Bildnis auf der Platte zu sehen. Wieliczka ist auch ein sich schnell entwickelndes Sport- und Erholungszentrum mit einem Bildungs- und Rekreationszentrum. Die „Salzstadt“ und die Leichtathletikarena von Kleinpolen, in der das Jugendfestival während des Weltjugendtages 2016 stattfinden wird, gehören ebenfalls dazu.

Mehr Informationen auf der Seite: www.wieliczka.eu



Bibice (Gmina Zielonki)














Die Gemeinde Zielonki umgibt Krakau direkt vom Norden. Vom Krakauer Hauptmarktplatz zu den Grenzen von Zielonki sind es nur 5 km und die nördlichen Bereiche der Gemeinde befinden sich in der Isolierung des Nationalparks von Ojcowo. Die außergewöhnliche Schönheit der Landschaft der Gemeinde von Zielonki ist in drei Formen sichtbar. Die erste sind die weiten Aussichtsplattformen, besonders in der Richtung von Krakau und den weiter nördlichen liegenden Bergen in Verbindung mit den Schachbrettfeldern auf dem hügelartigen Terrain. Die zweite sind die zahlreichen, reizenden Täler und Schluchten mit den lebhaften, sehr verschiedenartigen Pflanzen und Kalkablagerungen. Die dritte Form sind die Naturdenkmäler, die eine wunderbare Aussicht auf Bäume und Alleen bieten. In dieser schönen Landschaft, in den Tälern von Prądnik und Dłubnia, sind die Spuren der Geschichte von Polen versteckt: u.a. das erste „Adlernest“ von der Seite von Krakau – also das Schloss in Korszkwia, die fünf Pforten der Festung von Krakau, der Hof in Boleń, den Jan Matejko für seine Tochter Helena projektiert hat oder der Hof in Owczary. Der Großteil der Oberfläche der Gemeinde befindet sich in dem geschützten Landschaftsbereich – dem Park Dolinki Krakowskie, Dłubniański Landschaftspark und dem Nationalpark von Ojcowo. Die Tradition der Krakauer Kleidung und der Pucheroka Hüte besteht hier noch. Die stolzen Einwohner bemühen sich dieses Kulturerbe zu erhalten, welches in den zwei lokalen Museen in Bibice – eines der ältesten polnischen Dörfer – und der Hauptstadt der Gemeinde Zielonki widergespiegelt wird.
Youth_Festival_Outside_Krakow_Program_ENG.pdf pdf 18.33 MB 22-07-2016 Pobierz

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