26.07 - 31.07.2016

Die Idee des Weltjugendtages


Was ist der WJT?

Weltjugendtage sind internationale Begegnungen Jugendlicher aus aller Welt, die sich zusammen mit ihren Katecheten, Priestern, Bischöfen und dem Papst an einem Ort treffen, um den Glauben an Jesus Christus zu bezeugen. 

Wer ist ihr Autor?

Der Initiator und der erste Gastgeber dieser Tage war der hl. Johannes Paul II., der Jugendliche in Rom (1984, 1985, 2000), Buenos Aires (1987), Santiago de Compostela (1989), Tschenstochau (1991), Denver (1993), Manila (1995), Paris (1997) und Toronto (2002) versammelt hatte.


WJT – Der Papst und die Jugendlichen. Zusammen

Nach dem Tod von Johannes Paul II. setzte Papst Benedikt XVI. den Dialog der Kirche mit den Jugendlichen fort und wurde ein großer Befürworter der Weltjugendtage. Benedikt XVI. leitete nacheinander die Treffen in Köln (2005), Sydney (2008) und in Madrid (2011). Dank des Dienstes von Benedikt XVI. wurde Christus durch die Jugendlichen aus aller Welt fortwährend verkündet und verehrt. Die Kirche aber konnte dadurch ihr junges und fröhliches Antlitz erkennen, das so sehr der gegenwärtigen Welt notwendig ist. 

Im Juli 2013 (Rio de Janeiro) traf sich mit der Jugend Papst Franziskus. Er war es auch, der bekannt gab, dass das nächste Treffen der Jugendlichen 2016 in Krakau, Polen stattfinden wird.


Treffen „auf Probe“

Die ersten beiden Treffen (1984, 1985), die anlässlich des außerordentliches Jubeljahres der Erlösung (1983-1984) und des Weltjugendjahres (1985) organisiert wurden, waren noch keine Weltjugendtage. Doch sie waren es, die dem Papst den Impuls zur Aufnahme der gesegneten Initiative gaben, die bis zum heutigen Tag andauert.


Begründung des WJT
Als Datum der Begründung des WJT nimmt man den 20. Dezember 1985 an, als Johannes Paul II. beim Oblatentreffen Kardinälen und Mitarbeitern der Römischen Kurie seinen Wunsch äußerte, dass der Weltjugendtag jedes Jahr am Palmsonntag als diözesanes Treffen, und alle zwei bis drei Jahre an dem von ihm festgelegtem Ort als internationales Treffen stattfinden sollte.


Gemeinschaft, Bildung und Freude am Glauben

Das Ziel der organisierten Tage ist das Erleben der großen Gemeinschaft der katholischen Kirche, das Hören des Wortes Gottes, die Spendung der Sakramente der Beichte und der Eucharistie sowie die fröhliche Verkündung Jesu Christi als Herrn und Erlöser.


Zeichen der Weltjugendtage: Kreuz und Ikone

Die Treffen werden von zwei besonderen Zeichen begleitet, die von Johannes Paul II. übergeben wurden: Das Kreuz der Weltjugendtage und die Ikone der Gottesmutter Salus Populi Romani. Jene Zeichen sind nicht nur während des Weltjugendtages mit den Jugendlichen, denn sie kreisen rund um die Welt, wo sie hunderte, wenn nicht tausende Jugendliche zum Gebet und zur Anbetung versammeln.

Am Palmsonntag, den 13. April 2014, übergab der Heilige Vater in Rom die Zeichen Jugendlichen aus Polen und es begann die Pilgerreise des Kreuzes des WJT und der Ikone der Gottesmutter in polnische Diözesen und einigen Ländern Osteuropas.


Weltjugendtage – Treffen zum Thema

Jeder WJT erfordert eine gute Vorbereitung in Hinblick auf den Inhalt, worüber die Jugendlichen, die sich für einige Tage in Sprachgruppen zusammenfinden, meditieren werden. Das Thema der jährlichen Treffen, den Jugendlichen eine Botschaft richtend, bestimmt der Heilige Vater selbst. Während des WJT werden die Inhalte in dreitägigen Treffen, dem sogenannten Katechesen-Triduum vertieft.


Wie lange dauert der WJT?

Der WJT ist ein mehrtätiges Treffen. Gegenwärtig besteht er aus zwei grundsätzlichen Bestandteilen: Der Erste sind die „Tage in den Diözesen“, wo sich die Jugend auf dem Territorium des gesamten Gastgeberlandes des WJT aufhält; Der Zweite sind die „Zentralen Ereignisse“, also der einwöchige Aufenthalt der Jugend in der Hauptaustragungsstadt.


Was ist das Ziel der „Tage in den Diözesen“?

Die Struktur der „Tage in den Diözesen“ hängt von der Charakteristik und der Art der gastgebenden Diözese ab; es ist die Zeit des gegenseitigen Kennenlernens, der Integration und dem Kennenlernen der Kultur und der Topographie einer bestimmten Region. Bei dieser Etappe fehlt es nicht an Ausflügen, gemeinsamer Feier, aber auch an sozialem Engagement bei unterschiedlichen Werken und Projekten, die von den Organisatoren vorbereitet werden.


Wie sieht die Struktur der gesamten Woche des WJT aus?

Nach dem Ende der „Tage in den Diözesen" begeben sich alle in die Diözese, die der Heilige Vater als Ort zum Erleben der zentralen Veranstaltungen bestimmt hatte. Die Jugend versammelt sich dort die ganze Woche über. Am Montag kommt sie an dem Ort an. Am Dienstag nimmt sie an der Eröffnungsfeier teil. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag finden die Katechesen und Jugendfestivals statt. Am Samstag begibt sich die Jugend zum Ort der Vigilfeier, der Nachtwache und nimmt an dem abendlichen Treffen mit dem Papst teil. Am Sonntag wird der WJT mit einem feierlichen Gottesdienst beendet. Die zentralen Ereignisse des WJT werden von einem speziellen Begegnungsbereich begleitet – dem Bereich der Versöhnung und dem Zentrum für Berufung.     


Eine wichtige Ergänzung

Die Teilnahme am WJT dauert etwa zwei Wochen, aber es sollte beachtet werden, dass das Treffen eine lange Zeit der geistlichen und organisatorischen Vorbereitung bedarf. Aus diesem Grund beginnt die eigentliche Dauer des WJT mit der persönlichen Entscheidung zur Teilnahme und endet mit dem Abschluss der Mission, die aus dem Inhalt des Treffens herausfließt.

 

 Wie viele Teilnehmer hat der WJT?

In der Regel sind die Teilnehmer der Treffen sehr zahlreich. Die ganze Woche über sind durchschnittlich Hunderttausende von jungen Menschen an den Treffen beteiligt. Doch je näher sich die Vigilfeier mit dem Papst am Samstag nähert, desto mehr übersteigt die Zahl der Teilnehmer die Grenze einer Million und mehr. Die größten vorangegangenen Treffen fanden in Manila, Philippinen (1995) statt, wo mehr als 4 Millionen junge Menschen teilnahmen, und in Rio de Janeiro, Brasilien (2013), wo sich am Strand der Copacabana mehr als 3 Millionen Menschen versammelten. Bei den Treffen in Europa war das Zahlenmäßigste in Rom im Jahre 2000, als bei dem Tor Vergata zusammen mit Johannes Paul II. 2.180.000 Jugendliche beteten.


Jugendliche und die, die sie begleiten

Zusammen mit der Jugend nehmen an den Treffen viele Bischöfe, Priester, Ordensleute, Seminaristen, Novizen und Novizinnen, und seit einiger Zeit auch junge Lehrer und Hochschulprofessoren teil. Bei dem letzten WJT in Europa (Madrid 2011) versammelten sich 800 Bischöfe, 14.000 Priester und mehrere Tausend Ordensleute.


WJT 2014-2016

XXIX. Weltjugendtag, 2014, auf diözesaner Ebene:
„Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,3)


XXX. Weltjugendtag, 2015, auf diözesaner Ebene:
„Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)


XXXI. Weltjugendtag, 2016, auf diözesaner und internationaler Ebene in Krakau:
„Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt 5,7)


Wir laden ein – sei nicht allein!

Die Erfahrung der Gemeinschaft ist eine der schönsten Früchte der Teilnahme an den Weltjugendtagen! Warte deshalb nicht auf andere Einladungen. Du hast diese Seite gefunden – fühle dich schon jetzt eingeladen und schließe dich vielen Jugendlichen an, die sich in ihren Gemeinden auf das Treffen in Krakau vorbereiten.


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