26.07 - 31.07.2016

Thema des WJT





Das Motto der XXXI Weltjugendtage in Krakau 2016 ist: „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!“ (Mt 5,7). Der heilige Vater Franziskus wählte die fünfte der acht Seligpreisungen, die durch Jesus in Seiner Bergpredigt am Ufer des galiläischen Sees gesagt wurden, um das Gewicht der Seligpreisungen zu unterstreichen, die das Herz der Lehren von Jesus Christus sind. In Seiner ersten Predigt hinterlässt Jesus acht Tipps zu Haltungen, die uns dem himmlischen Königreich annähern sollen.


Die Wahl des Ortes für das Treffen der Jugendlichen führt uns zusammen mit dem Motto des nächsten Treffens zum Funken der Barmherzigkeit, welcher, seit der Offenbarung des Barmherzigen Jesus der hl. S. Faustina, aus Krakau-Lagiewniki auf die ganze heutige Kirche strahlt. Krakau ist ein weit verbreitetes, weltliches Zentrum der Andachten zur Göttlichen Barmherzigkeit und die jungen Pilger, die nach Polen kommen, werden bestimmt den Ort der Offenbarungen, das Grab der Hl. Faustina Kowalska und das Heiligtum – der Ort der Anvertrauung der Welt der Göttlichen Barmherzigkeit durch den Hl. Johannes Paul II – besuchen wollen.


Es lohnt sich zu bemerken, dass die Inhalte, die in der fünften Seligpreisung enthalten sind, auch die ersten zwei Jahre des Pontifikats von Papst Franziskus zusammenfassen. In diesen zwei Jahren bemühte er sich besonders darum, der Kirche die Liebe Gottes durch den Menschen und die Notwendigkeit der gegenseitigen Barmherzigkeit zu zeigen.

„Lesen Sie die Seligpreisungen, es wird Ihnen gut tun”


Papst Franziskus, Rio de Janeiro

Während des Treffens mit jungen Argentiniern in Rio riet Papst Franziskus: „Liest die Seligpreisungen, das wird euch gut tun“. Unsere Aufgabe ist also das erneute Lesen der Botschaft der Seligpreisungen. Für die Zeit der nächsten drei Jahre, die uns von dem Treffen mit ihm trennen, suchte der Heilige Vater für uns drei aus den acht Seligpreisungen aus. Jede von ihnen entwickelt sich in den folgenden Botschaften, in denen er die theologischen Inhalte kommentiert und Sätze formuliert, die er den Jugendlichen für das nächste Jahr der geistigen Arbeit überlässt.

Alle Weltjugendtage – gemäß der Idee des Gründers und Patrons, dem Hl. Johannes Paul II – lehnen sich an einen biblischen Gedanken, der oft an die Geistlichkeit der gegebenen Stadt (des Gastgebers der WJT) anknüpft.

Das Hauptthema begleitet die Jugendlichen nicht nur in den Vorbereitungen, dessen Inhalte werden ebenfalls während des Ereignisses an sich vertieft: während der Katechesen mit den Bischöfen, sowie auch während der zentralen Ereignisse – den Reden und der Homilie des Heiligen Vaters.


„Als Jesus die Zwölf aussandte, sagte er zu ihnen: »Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt« (Mt 10,9-10). Die evangelische Armut ist eine Grundvoraussetzung, damit das Reich Gottes sich ausbreitet. Die schönsten und spontansten Freuden, die ich im Laufe meines Lebens gesehen habe, sind die armer Menschen, die wenig haben, an das sie sich klammern können.”


Botschaft von Papst Franziskus zum XXIX. Weltjugendtag 2014

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